Aktuelles Geschehen in der Sterbebegleitung: (Noch in Arbeit und teilweise unkorrigiert).


Der Mensch von heute braucht im aktuellen Geschehen seines Sterbens tiefe Aufklärung und Begleitung.

Diese Begleitung bezieht sich nicht nur auf die pflegerischen Maßnahmen und der medizinischen Betreuung sondern auch auf tiefe reflektorische Gespräche über die eigene Existenz , die Schöpfung Gottes, die Form in der wir glauben zu existieren.

Das beinhaltet sowohl die Existenz in der Diesseitigen aber auch Jenseitigen Welt wo ein physischer Körper nicht mehr existiert.

Es liegt ein Gesprächstabu über diesen Thema das von vielen Menschen nicht durchbrochen wird-so geht der Mensch häufig unvorbereitet und hoffnungslos durch sein Sterben.

So wie auch das Leben im Körper aus vielen Schichten besteht, besteht das Leben ohne Körper auch aus vielen Schichten.

Obwohl uns allen bekannt ist das in jeder Form Lebendigkeit existiert, das Licht die Ursache für alles Leben ist und  das letztendlich jede Form beseelt und Lebendig ist.

Obwohl uns bewußt ist das wir diesen Körper nicht erschaffen haben und alle Schöpfung

aus etwas großem Unbekannten kommt egal wie wir es nennen, schauen wir weiterhin nur die Dinge an und behaupten es gebe nur feste Materie anstatt das Göttliche zu meinen.

Der Mensch befindet sich heute in einem großen Übergang zum Seelenhaften und damit verbunden zu immer feineren. Wahrnehmungen der Existenz.

Der Sterbeprozess:

So wie der Körper im Sterbeprozess in immer abnehmenderen Stufen loslässt und zerfällt, so kommt dem Menschen, genauer der Seele dann von innen her  eine immer größere und tiefere Unterstützung aus dem Göttlichen zu.

Hat der Mensch in seinem körperlichen Zerfallsgeschehen keine Perspektive in das seelische Unsterbliche,

ist er in dem Sterbeprozess einer Art Vernichtunggefühl und einer erdrückenden Deppression in Form einer schwarzen Wand ausgesetzt, da er glaubt ausschließlich der Körper zu sein fehlen ihm Perspektive und Hoffnung auf ein weiterleben.

Jede Schicht des Zerfalls im Körper, wie es die Buddhisten ausdrücken, entspricht auch einen inneren Durchgang in etwas Neues.

Jeder Bedrängnis, in dem immer weniger Werdens bei dem Prozess des  Loslassen folgt am Schluß des Prozesses nach dem Höhepunkt der Erfahrung und Zusammenbruchs des Elementes eine  Erlösung, die  Erleichterung eines befreit Werdens.

Es ist wie das Durchlaufen einer Sinuskurve, das innere Bewußtsein nimmt  die Phasen des Sterbens wahr und durchläuft Täler und Berggipfel.

Am Schluß wächst dem Sterbenden ein befreiender Durchgang aus dem physischen Körper zu, in eine leuchtende unerwartete Freiheit und Leichtigkeit.

5 Prozesse können am Ende aufgeführt werden: 

Nr. 1

Bettflucht  ist eine Flucht vor der Schwere dem Angehalten werden von einem Körper der nicht mehr kann.Die Angst vor Lähmumg.

Starke körperliche Unruhe  bestimmt das Vergehen des Erdelementes,Die feste Welt verschwimmt, der Halt und das Haltevermögen nimmt ab, Kontrolle wird verloren, der Körper wird schwer, unbeweglich und lastend. 

dann aber  entsteht auch wieder ein Stück  Leichtigkeit wenn die Schwere geht und sich löst.

Nr.2

Der Weg wird vorbereitet auf etwas fließendes das am Ende vielleicht wieder still steht wie ein See-das Wasserelement, körperlich werden die Formen aufgelöst die das Wasserelement in Bahnen hält, Ödeme entstehen, trinken wird eventuell verweigert

die Welt wird fliesender und kühler wahrgenommen-alles strömt und hält dann am Ende an wie ein schwerer kühler See-es kann die Form des Eindruckes in die Tiefe gezogen zu werdens oder des Ertrinkens annehmen

Nr.3

die Wärme kommt wieder als essentielles Feuer das den Körper erhält aber es ist die zentrale Energieversorgung des Körpers-Hitze und am Ende am Höhepunkt des Aufbäumens

Visionen von Wüste und vertrocknen (der Mensch hat große Durstgefühle und hört dann beim verlöschen der Phase auf zu trinken) die Zentralisierung beginnt-Extremitäten erkalten

Nr.4

Die Luftphase beginnt, verlässt die Wärme  die Peripherie des Körper erscheint alles von innen immer leerer

und ohne Leben, es ist als ob der Körper ein großes hohles Gefäß ist durch dem ein Wind streifen könnte.


Nr.5

Ist etwas hohl geworden tritt die Frage von Licht und Dunkelheit in den Vordergrund

Licht Äther hat den Charakter ein hohles Gefäss anders als gewohnt zu erfüllen

nun beginnt die Phase wo die großen anfänglichen Energieverankerungen zurückgezogen werden auf ihren Ursprung im Herzen.

Die Kopfenergie (männl.) und die  Bauchenergie (weibl.) wandern  durch die Wirbelsäule zurück ins Herz.

Äther wird dort als lichte Lebendigkeit erfahren er verdichtet sich wie zu einer Flamme im Herzen wo es sich mit dem Seelenfunken verbindet

und in seinem Höhepunkt wird jegliches Bewußtsein verloren der Mensch taucht durch einen dunklen Tunnel in eine neue Welt aus alles durchdringendem Licht.

Er hat das Gefäß seines Körpers verlassen und lässt ihn zurück.


Sonderthemen:

Das Lächeln der Toten

Was ein Fakt der Erfahrung eines Sterbebegleiters ist, ist das die Toten oft eine halbe Stunde nach dem Verscheiden zu lächeln scheinen

auch eine Essenz von Frieden oder Stille scheint den toten Körper zu begleiten, oft ist eine Präsenz  noch Stunden später im Raum zu spüren.

Bettflucht das große Drama

Eine große Schwierigkeit den Sterbebprozess zu begleiten und zu verstehen ist die Phase der sogenannten "Bettflucht", selbst proffessionelle Begleiter fürchten diese Phase als Ausdruck großen Leides.

Nach vielen Jahr der Begleitung wird mir klar wie notwendig dieser Akt unseres Dramas ist

und wie notwendig es ist als Begleiter diese Tage mit dem Sterbenden durchzustehen.

es ist das große Ringen um unsere Kontrolle, es ist der Scheidungskampf des Körpers um sein Leben,

es ist aber auch für die Seele das Erleben der Auslieferung an einen Körper der nun nur noch vom

Stammhirn gesteuert die Führung übernimmt- er will leben.

Dadurch das Wort Bettflucht es geht um Bewegung und stärkste Unruhe und dem weggehen

wollen vom Liegen, Schlaf und Tod.